Politik

 

Aktuelle berufspolitische Situation

Zurzeit bestehen betreffend Berufsanerkennung und -Ausübung von Komplementärtherapeuten kantonal völlig unterschiedliche Regelungen.

Da ich meine Tätigkeit ursprünglich im Engadin ausgeübt habe, musste ich zur Erlangung der erforderlichen Praxisbewilligung („kantonale Approbation“) beim Sanitätsdepartement des Kantons Graubünden eine mehrtägige Prüfung (mündlich und schriftlich) bestehen. Damit waren sowohl Stellung im Gesundheitswesen als auch Rechte und Pflichten innerhalb des Kantons klar geregelt.
Der Kanton Luzern kennt leider keine Bewilligungspflicht, so dass theoretisch jede beliebige Person - selbst ohne Erfüllung von Mindestanforderungen - eine naturheilkundliche Praxis führen kann.

Mit dem deutlichen Ja zur Abstimmungsvorlage „Zukunft mit Komplementärmedizin“ vom 17. Mai 2009 hat das Schweizer Volk ein klares Zeichen gesetzt. Unter anderem wurde dem Bildungsdepartement des Bundes (BDP, früher BIGA) der Auftrag erteilt, die bereits begonnene (und von Altbundesrat Couchepin gestoppte) Arbeit zur Schaffung von nationalen Diplomen für die Komplementärmedizin voranzutreiben. Für weitere Informationen dazu klicken Sie hier: http://michaelbachmann.ch/Archiv_Mai09.html

Dies ist ein Prozess, welcher wohl noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird.

Bereits im Vorfeld wurde aber von der Organisation der Arbeitswelt Komplementärtherapie (OdA KT) ein nationales Branchendiplom geschaffen, welches als Vorstufe zur geplanten höheren Fachprüfung dient. Therapeuten, welche bereits seit mehreren Jahren praktizieren und sich somit nicht mehr in Ausbildung befinden, ist es möglich, über eine Passerelle dieses Branchendiplom zu erlangen.

Als engagierter und seriös arbeitender Therapeut verfolge ich beharrlich das Ziel, dass mein Beruf eidgenössisch anerkannt wird und ich in einem klar definierten gesetzlichen Rahmen als Fachperson im Schweizerischen Gesundheitswesen praktizieren kann.

Aus diesen Gründen habe ich die erwähnte Passerelle zur Erlangung des Branchendiploms 2009 absolviert und mit Erfolg bestanden.  

Berufspolitisches Engagement

Als politisch interessierter und engagierter Mensch mit kaufmännischem Hintergrund, ist es mir wichtig, mein Wissen und meine Erfahrung auch in die Berufspolitik einzubringen.

So bin ich u.a. für den Schweizerischen Berufsverband der Craniosacral Therapie Cranio Suisse®  in einer Arbeitsgruppe tätig, die sich intensiv mit Fragen rund um die Kranken- und Unfallversicherung beschäftigt und dabei in engem Kontakt mit den entsprechenden Versicherern steht.

 

   
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